Tag des Wassers: Ein kleiner Damm mit großer Wirkung

Heute ist Tag des Wassers. Ein guter Anlass, nicht nur darüber zu sprechen – sondern konkret etwas zu tun.

Wir haben die Gelegenheit genutzt und in unserem Moor einen kleinen Damm gebaut. Kein großes Bauwerk, keine schweren Maschinen. Nur Holz, Äste und ein bisschen Handarbeit. Und doch kann genau das einen entscheidenden Unterschied machen.

Denn Wasser ist der Schlüssel für jedes Moor. Moor muss nass.

Unser Moor ist ein Kesselmoor – eine Landschaftsform, die wie eine flache Schale funktioniert. Leicht nach Osten geneigt, sammelt sich hier das Wasser im westlichen Bereich ist es eher trocken. Genau da setzen wir an.

Der kleine Bach, der das Moor speist, führte heute überraschend viel Wasser. Ein Moment, der zeigt, wie dynamisch solche Systeme sind – und wie wichtig es ist, Wasser dort zu halten, wo es gebraucht wird.

Mit dem Damm bremsen wir den Abfluss. Das Wasser bleibt länger im System, versickert, verteilt sich, hebt den Grundwasserspiegel. Genau das, was ein Moor braucht, um wieder zu leben.

Denn ein intaktes Moor ist mehr als nur nasser Boden:

  • Es speichert CO₂
  • Es reguliert den Wasserhaushalt
  • Es schafft Lebensräume für spezialisierte Arten

Und oft reicht schon ein kleiner Eingriff, um große Prozesse anzustoßen.

Zur Sicherung und Erfassung haben wir zusätzlich noch eine Kamera installiert. Eigentlich hatten wir auch noch Bilder unserer Drohne. Aber Dank eines Funklochs ist dies, wortwörtlich, ins Wasser gefallen. Wir konnten die Drohne noch finden. Aber die Aufnahmen sind leider nicht lesbar.

Das hier ist kein fertiges Projekt. Es ist ein Anfang.
Ein Schritt zurück zur natürlichen Dynamik.

Stück für Stück holen wir das Wasser ins Moor zurück.

👉 Wenn ihr solche Projekte unterstützen wollt:
https://www.emission-x.eco/spenden/

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