eMission-X – Ansätze – Ziele – Wünsche
Da wir von eMission-X gerade in letzter Zeit häufiger gefragt wurden, ob es eigentlich viele Unternehmen mit unserem Ansatz gibt, möchten wir einen kurzen Überblick geben, über unsere Ansätze, Ziele, Wünsche und was uns von anderen unterscheidet.
1. Wir kaufen unsere Grundstücke
Es gibt viele ähnliche Unternehmen, diese pachten jedoch die Flächen. Warum pachten? Der Kapitaleinsatz ist geringer. Und so ein bisschen ist das auch ein „nach mir die Sintflut“ Geschäftsmodell.
Kein Mensch weiß, was mit den renaturierten Flächen nach der Wiederaufforstung und Ablauf der Pacht passiert.
Wir machen das für alle sichtbar.
2. Wir kaufen Flächen in Deutschland
Andere Unternehmen haben Ihr Geschäftsmodell ins Ausland verlagert. Warum? Es ist offensichtlich einfacher Fördergelder in Deutschland für Naturschutzprojekte im Ausland zu erhalten als in Deutschland selbst. Die Flächen im Ausland sind auch oft nur gepachtet, Rechtssicherheit ist gleich null. Ein weiterer Vorteil für das Geschäftsmodell im Ausland ist, das man die „Landbevölkerung“ finanziell unterstützt. Hier kann man dann auch schön ein paar klischeehafte Photos integrieren. Hilfreich sind dann auch ein par Bilder von Wildtieren die dort Leben, Jaguare, Affen, Papageien, Krokodile… nur um mal ein paar zu nennen. Da hat es die heimische Tierwelt natürlich schwerer. Wenn man sich überlegt wie schwer es schon der Wolf in Deutschland hat, ich möchte den Aufschrei bei Jaguar oder Krokodil lieber nicht hören. Des Weiteren werden gerne schnell wachsende Arten wie Bambus oder Eukalyptus genommen (https://www.foodwatch.org/fileadmin/-DE/Themen/Klimaluegen/Aldi/foodwatch_Factsheet_Guanare.pdf).
3. Bei uns gibt es keine Eingriffe in die Natur
Gerade bei grossen Stiftungen wird „nachhaltige Forstwirtschaft“, „naturnahe Bewirtschaftung“ und ähnliches gerne aufgeführt.
Man soll sich nichts vormachen aber der einzige Zweck dahinter ist mit dem Verkauf von Holz Gewinn zu erzielen und das dauerhaft.
Und damit das nicht zu lange dauert freuen sich die Stiftungen wenn man Ihnen Wälder schenkt die Zitat: „die Wälder sollten mind. 70 Jahre alt sein.“, dann kann man damit schneller Geld verdienen.
Und wahrscheinlich sollen die Flächen auch möglichst groß sein, damit sich das Abholzen auch wirtschaftlich lohnt.
Jeder Eingriff in die Natur vernichtet Flora und Fauna.
Das hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.
Unter dieser Prämisse wären ja auch Eingriffe in den tropischen Regenwald völlig Ok.
Würden wir so handeln würde es den tropischen Regenwald im Amazons Gebiet nicht mehr geben.
Wir freuen uns wenn Sie uns günstig, auch kleine Grundstücke, schenken oder verkaufen.
Aus unserer Sicht zählt jeder Quadratmeter.
4. Bei uns gibt es keine Rendite
Wo es keine Eingriffe in die Natur gibt, gibt es auch keine Rendite. Also kein „green impact investing“, kein „green Finance“.
eMission-X residiert auch nicht in den besten Adressen dieses Landes und wir sind nur zu zweit.
D.h. sehr geringe Verwaltungskosten und keine Gehälter.
Es gibt keine Genossenschaftsanteile, keine Boni für „Freundschaftswerbungen“, und da wir keine Mitglieder haben, kann man auch nicht bis zu einem gewissen Zeitraum EURO 68 pro Anteil sparen und es gibt kein Renditeversprechen von X Prozent nach 28 Jahren, wenn die ersten Bäume dann gefällt werden.
We are sorry. Die einzige Dividende bei uns ist das Binden von Co2 und der Schutz von Fauna und Flora in Deutschland und damit für zukünftige Generationen.
Unsere Ziele und Wünsche
Wir kaufen gerne Grundstücke aus dem industriellen Agrarsektor. Diese Grundstücke werden der Agrarindustrie für immer entzogen. Hier wird es keinen Einsatz von Dünger, Pflanzengiften etc. mehr geben. Die Umwelt und das Grundwasser wird es uns eines Tages danken.
Wir freuen uns wenn Sie uns unterstützen. Das können Sie über Spenden für den Kauf von Flächen oder deren spätere Bepflanzung oder aber mit Angeboten zum Kauf von Flächen, die für unser Anliegen in Frage kommen würden.
Schreiben Sie uns oder nutzen Sie die Möglichkeit über eine Spende.
Wir bedanken uns schon im Voraus.
